Wie lässt sich die Stadt als Medium ganzheitlich bespielen?

Der rasante Fortschritt der Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft grundlegend. Informationen können durch Mobile Devices jederzeit geteilt werden. Der Mensch wird damit zusehends zum Publisher und öffentliche Plätze („public spaces“) verstärkt zu Plätzen der Veröffentlichung („publishing spaces“). Klassische Medien müssen aufgrund dieser Entwicklung ihre Strategien anpassen. Folgende Fragen stellen sich:

 

  • Welche Chancen impliziert eine solche Entwicklung für den öffentlichen Raum als Medium? 
  • Wie lässt sich die Stadt als Medium ganzheitlich bespielen?

 

Mit diesen Fragen setzt sich der Hackathon „Publish_Public_Spaces“, veranstaltet von der Hamburg Kreativ Gesellschaft gemeinsam mit dem next media accelerator, vom 9. bis 11. November auseinander. Ergebnisse können Ideen oder Prototypen sein, die zum Beispiel im stationären Handel, im Tourismus, im Nahverkehr oder in der Gastronomie zum Einsatz kommen. Die Ansätze können sich zudem an ganz unterschiedliche Zielgruppen richten - an junge oder alte Menschen, an HamburgerInnen oder TouristInnen. 

 

Meinolf Ellers, Managing Partner at next media accelerator und Organisator gibt einen kurzen Überblick zum Publish_Public_Spaces:" https://youtu.be/paSLJRmRfmM

 

Was könnten konkrete Ergebnisse des Hackathons sein?

  • öffentliche Räume z.B. für TouristInnen mithilfe von Augmented Reality-Anwendungen erklären
  • spezielle Bereiche in der Stadt, die nur mit einer VR-Brille sichtbar werden, die z. B. verschiedene Menschen künstlerisch gestalten können
  • hilfreiche Übrsetzungen im Nahverkehr oder in Restaurants (Voice interfaces)
  • smarte Stadt-Möblierung, die mit verschiedenen Zielgruppen kommunizieren kann

 

Der Hackathon richtet sich an eine breite Zielgruppe – EntwicklerInnen, DesignerInnen, Business Minds, KünstlerInnen, andere querdenkende Kreative und Start-up-Interessierte sind herzlich willkommen.

 

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Judges

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Prof. Dr. Kai von Luck
Professor für Angewandte Informatik, HAW

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Thorsten Teschner
Leiter Internet und Neue Medien bei Hamburg Tourismus GmbH

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Susan Molzow und Stefan Fuhr
Geschäftsführerin und Chef vom Dienst der Morgenpost Verlag GmbH

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Kai Wutte
Leitung Strategie und Konzepte bei Jost von Brandis Service Agentur GmbH

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Thomas Schmidt-Broer
Principal Content und Publisher Partnerships der XING SE

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Anne Petersen
Marketingleiterin der Verlagsgruppe Oetinger

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Matthias Müller-Prove
User Experience Designer, MProve Experience + Interaction Design

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Egbert Rühl
Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft

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Dirk Zeiler
Managing Partner der next media accelerator GmbH

Judging Criteria

  • 30%
    Illustriert den Nutzer/Kunden so, dass man seine Lage/Situation/Motivation versteht - also jeder in der Jury muss sich sofort im Nutzer wiederfinden - WIE so ein Erstkontakt über Eure Idee denkt, findet Ihr in Euren KUNDENGESPRÄCHEN heraus
  • 40%
    Erklärt Eure Lösung möglichst plastisch und beeindruckend (Demo, Karten, Film, Prototyp, etc.) - das muss genau zu (A) passen und im besten Falle überraschen. Wenn ihr ein visionäres Produkt habt, argumentiert gut zur Machbarkeit.
  • 10%
    Erläutert Vorzüge Eurer Lösung gegenüber bestehenden Produkten, der Konkurrenz, schlechten Workarounds etc. (wenn möglich auch mit O-Tönen/Zitaten/Zahlen/Bildern)
  • 10%
    Wo kommen die Nutzer her, wie viele gibt es, wie erreicht ihr die, was ist der Markt, wie erobert ihr den, wie verdient das Geld? - Ein paar belegbare (und beeindruckende) Zahlen sind mehr als Excel-Schlachten, die keiner so schnell nachrechnen kann.
  • 10%
    Hier wäre in einem richtigen Pitch um Geld der Platz, das Team vorzustellen und die nächsten konkreten Schritte zu skizzieren, wofür man Geld ausgeben würde oder was man mit dem Zugang zum Gastgeber oder zu Sponsoren des Hackathons machen könnte